Okarina Grifftabelle für 12-Loch Alt C
Auf der 12-Loch-Okarina in Alt C entsteht das C, wenn du die zehn Hauptlöcher schließt: acht Grifflöcher auf der Oberseite und die beiden Daumenlöcher unten. Mit den zwei kleinen Zusatzlöchern geht es weiter hinunter bis zum tiefen A. Die Tabelle reicht von diesem A bis zum hohen F, mit jedem Halbton dazwischen.
Grifftabelle 12-Loch-Okarina Alt C
Auf der 12-Loch-Okarina in Alt C entsteht das C mit den zehn Hauptlöchern geschlossen; mit beiden Zusatzlöchern dazu erklingt das tiefe A, der tiefste Ton der Tabelle.
| Notierter Ton | Fingerposition |
|---|---|
| A3 | Schließen: L1, L2, L3, L4, S1, R1, S2, R2, R3, R4, LT, RT |
| Ais3/B3 | Schließen: L1, L2, L3, L4, S1, R1, R2, R3, R4, LT, RT |
| H3 | Schließen: L1, L2, L3, L4, R1, S2, R2, R3, R4, LT, RT |
| C4 | Schließen: L1, L2, L3, L4, R1, R2, R3, R4, LT, RT |
| Cis4/Des4 | Schließen: L1, L2, L3, L4, R1, S2, R2, R3, LT, RT |
| D4 | Schließen: L1, L2, L3, L4, R1, R2, R3, LT, RT |
| Dis4/Es4 | Schließen: L1, L2, L3, L4, R1, S2, R2, LT, RT |
| E4 | Schließen: L1, L2, L3, L4, R1, R2, LT, RT |
| F4 | Schließen: L1, L2, L3, L4, R1, LT, RT |
| Fis4/Ges4 | Schließen: L1, L2, L3, L4, R3, LT, RT |
| G4 | Schließen: L1, L2, L3, L4, LT, RT |
| Gis4/As4 | Schließen: L1, L2, L4, R3, LT, RT |
| A4 | Schließen: L1, L2, L4, LT, RT |
| Ais4/B4 | Schließen: L1, L4, R3, LT, RT |
| H4 | Schließen: L1, L4, LT, RT |
| C5 | Schließen: L4, LT, RT |
| Cis5/Des5 | Schließen: L4, R3, LT |
| D5 | Schließen: L4, LT |
| Dis5/Es5 | Schließen: L4, R3 |
| E5 | Schließen: L4 |
| F5 | Alle offen |
So geht's
- Prüfe die Auswahl Instrument: Die Seite öffnet mit der 12-Loch-Okarina in Alt C.
- Wähle einen Ton im Notensystem, in der Liste oder auf der Tastatur. Ein voller Kreis heißt Loch schließen, ein leerer Kreis heißt offen lassen.
- Tippe auf Ton anhören. Das Mikrofon schaltet sich vorher ab, damit nichts rückkoppelt.
- Tippe auf Mikrofon einschalten, erlaube den Zugriff und halte einen Ton ohne Begleitung. Die Anzeige zeigt notierten und klingenden Ton.
- Stelle den Kammerton auf 440 oder 442 Hz wie in deiner Gruppe und speichere die Tabelle mit Drucken / PDF.
Hilfe und Erklärungen
Die Bezeichnungen folgen der 12-Loch-Grifftabelle von Ototama: L1 bis L4 sind Zeige- bis kleiner Finger der linken Hand, R1 bis R4 dieselben Finger rechts, S1 und S2 die Zusatzlöcher neben rechtem Zeige- und Mittelfinger, LT und RT die Daumenlöcher. Okarinas mit 6, 8 oder 10 Löchern greift man anders; für sie gilt die Tabelle des Herstellers.
Vom tiefen A bis zum hohen F
Die drei tiefsten Töne ergänzen den C-Griff um Zusatzlöcher: S1 ergibt B, S2 ergibt H, beide zusammen ergeben das tiefe A, bei dem alle zwölf Löcher zu sind. Die Zusatzlöcher sind klein, schon eine winzige Lücke macht diese Töne schwach oder zu hoch. Blase sie sanft: Auf der Okarina hebt mehr Luft die Tonhöhe, statt den tiefen Ton zu stärken.
Ab C öffnet die rechte Hand vom kleinen Finger aus. D lässt R4 frei, E lässt R3 und R4 frei, F behält rechts nur R1, G braucht die linke Hand und beide Daumen. Danach öffnet die linke Hand: A hebt L3, H behält L1, L4 und beide Daumen, das hohe C nur L4 und die Daumen, das hohe D lässt den rechten Daumen los, das hohe E ist L4 allein und beim hohen F sind alle Löcher offen.
Vorzeichen und Unterschiede zwischen Herstellern
Die meisten Halbtöne entstehen, wenn du zum Griff des nächsthöheren Tons R3 dazunimmst: Fis ist G plus R3, Gis ist A plus R3, das mittlere B ist H plus R3, das hohe Cis ist hohes D plus R3 und das hohe Dis hohes E plus R3. In der tiefen Lage übernimmt das Zusatzloch S2 diese Aufgabe: Cis ist D plus S2, Dis ist E plus S2.
Lochanordnung und Ersatzgriffe unterscheiden sich von Hersteller zu Hersteller. Wenn ein Ton mit diesen Griffen schief bleibt, vergleiche mit der Tabelle, die deiner Okarina beilag. Die Seite zeigt nur das 12-Loch-System in Alt C; Anhänger-Okarinas mit 4 oder 6 Löchern sowie Doppel- und Tripel-Okarinas sind nicht enthalten.
Tipps
- Lerne zuerst C, D, E, F und G: Bei jedem Schritt hebt sich nur ein Finger der rechten Hand.
- Wärme die Okarina in den Händen an, bevor du stimmst. Lange Töne kannst du danach mit dem Ocarina-Stimmgerät prüfen.
- Für tiefes A, B und H wenig Luft, für hohes D, E und F etwas mehr.
- Ab dem hohen D sind die Daumen frei: Lege vorher fest, mit welchen Fingern du die Okarina sicher hältst.
Häufige Fragen
Wie greife ich das C auf der 12-Loch-Okarina?
Schließe die acht oberen Löcher L1 bis L4 und R1 bis R4 sowie beide Daumenlöcher. Die Zusatzlöcher S1 und S2 bleiben offen.
Wofür sind die zwei kleinen Löcher da?
Das sind Zusatzlöcher. Zum C-Griff ergibt S1 das tiefe B, S2 das tiefe H und beide zusammen das tiefe A. S2 erzeugt außerdem Cis und Dis in der tiefen Lage.
Welche Töne umfasst die Tabelle?
Notiert A3 bis F5 mit allen Halbtönen, klingend A4 bis F6. Töne über dem hohen F sind nicht enthalten.
Warum klingt die Okarina eine Oktave höher als notiert?
Noten für die Alt-C-Okarina stehen meist eine Oktave unter dem Klang, wie bei der Sopranblockflöte. Notiertes C4 klingt als C5, rund 523 Hz bei Kammerton 440 Hz.
Gilt die Grifftabelle auch für 10-Loch- oder 6-Loch-Okarinas?
Nein. Sie gilt nur für die 12-Loch-Okarina in Alt C. Okarinas mit 10, 8, 6 oder 4 Löchern haben eigene Griffsysteme; nimm dafür die Tabelle des Herstellers.