BPM und Tonart eines Songs erkennen

Wähle eine Audiodatei auf deinem Gerät (MP3, M4A, WAV, OGG, FLAC) und sieh das Tempo in BPM, die Dur- oder Moll-Tonart und den Camelot-Code.

oder hierher ziehen · MP3, M4A, WAV, OGG, FLAC

Die Datei wird auf deinem Gerät analysiert und an keinen Server gesendet.

BPM —  
Tonart —  

Mit diesem Tool kannst du BPM und Tonart eines Songs oder Beats aus einer Datei auf deinem Handy oder Computer erkennen, samt Paralleltonart, Camelot-Code und Alternativen für jedes Ergebnis.

Nichts wird hochgeladen: Das Audio wird direkt auf deinem Gerät analysiert, also eignet sich das Tool auch für einen Probenmitschnitt oder einen unveröffentlichten Beat. YouTube-Links funktionieren nicht; nimm eine gespeicherte Audiodatei.

So geht's

  1. Tippe auf Audiodatei wählen oder zieh die Datei auf die Seite. Auf dem iPhone muss das Audio in der Dateien-App liegen.
  2. Warte auf den Fortschrittsbalken: Ein 4-Minuten-Song dauert nur wenige Sekunden.
  3. Lies BPM und Tonart mit der jeweiligen Sicherheit ab; wirkt das Tempo zu langsam oder zu schnell, schau dir den halben und den doppelten Wert an.
  4. Starte die Wiedergabe und tippe Tap im Takt zur Kontrolle; mit Kopieren schickst du das Ergebnis danach an die Band.

Was BPM und Tonart bedeuten

BPM sind die Schläge pro Minute, also der Puls, zu dem du mit dem Fuß wippst. Das Tool sucht die Anschläge im Klang (Bassdrum, Snare, Gitarrenanschlag) und misst, in welchem Abstand sie wiederkehren.

Die Tonart ist der Ton, auf dem der Song „zu Hause“ ist, in Dur oder Moll. Alle Töne der Datei ergeben ein Profil aus 12 Tonklassen, das mit den Krumhansl-Profilen der 24 Tonarten verglichen wird. Weicht die Aufnahme vom Kammerton 440 Hz ab, stimm dein Instrument mit dem Stimmgerät passend ein.

Warum die Erkennung manchmal danebenliegt

Der Klassiker ist das halbierte oder verdoppelte Tempo: Ein Punksong mit 85 BPM und Hi-Hat in Achteln passt auch zu 170, deshalb stehen der halbe und der doppelte Wert dabei, und der Tap entscheidet. Ohne Schlagzeug (Gesang und Gitarre, Chor) sinkt die Sicherheit.

Bei der Tonart ist die typische Verwechslung die Paralleltonart (C-Dur und a-Moll haben dieselben Töne) oder die Tonart der Quinte. Modale Songs oder Songs mit Tonartwechsel können das Tool ebenfalls täuschen.

Camelot für DJs

Im Camelot-System wird jede Tonart zu einer Zahl von 1 bis 12 plus Buchstabe: A für Moll, B für Dur. Tracks mit demselben Code, der Nachbarzahl (8A und 9A) oder dem anderen Buchstaben (8A und 8B) lassen sich ohne Reibung mischen. C-Dur ist 8B, a-Moll 8A.

Tipps

  • Um im richtigen Tempo zu üben, stell das gefundene BPM am Metronom ein.
  • Um in einer bequemen Tonart zu singen, vergleiche den Song mit deinem Stimmumfang. Transponieren heißt, alles um gleich viele Halbtöne zu verschieben (von Es-Dur nach C-Dur sind es 3 nach unten); ein Tool, das die Tonart der Aufnahme selbst ändert, ist in Arbeit.
  • Tonart gefunden und du willst den Song nach Gehör heraushören? Trainiere Intervalle und Akkorde mit der Gehörbildung.

Häufige Fragen

Wie finde ich das Tempo (BPM) eines Songs heraus?

Öffne die Datei hier, und die Zahl erscheint nach wenigen Sekunden. Ohne Datei tippst du den Puls einfach mit dem BPM-Zähler mit.

Wie bestimme ich die Tonart eines Liedes?

Öffne die Datei und du siehst die wahrscheinlichste Tonart und zwei Alternativen. Nach Gehör ist der Akkord, auf dem der Song am Ende zur Ruhe kommt, meist die Tonart.

Wie genau ist die BPM-Erkennung?

Bei Songs mit klarem Beat sehr genau; manchmal kommt aber das halbe oder doppelte Tempo heraus, weil der Puls auf mehreren Ebenen (Viertel und Achtel) existiert. Das Tool bevorzugt 70 bis 180 BPM und zeigt beide Werte.

Kann ich die Tonart über einen YouTube-Link erkennen?

Nein. Die Seite lädt nichts aus dem Internet herunter; sie analysiert nur Dateien, die schon auf deinem Gerät sind.

Welche Dateiformate werden unterstützt?

MP3, WAV, M4A/AAC und FLAC in fast allen Browsern; OGG und Opus in Chrome, Firefox, Edge und aktuellem Safari. Bis 400 MB.

Wird meine Audiodatei hochgeladen?

Nein. Einlesen und Analyse passieren im Browser; ist die Seite einmal offen, funktioniert sie sogar offline.

Warum wird die parallele Tonart angezeigt, etwa C-Dur statt a-Moll?

Weil beide dieselben Töne haben. Liegen die Prozentwerte nah beieinander, entscheidet der Schlussakkord: C-Dur endet auf C, a-Moll auf a-Moll. Achtung: B-Dur heißt im Englischen B♭ major, H-Dur ist B major.

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