Stimmumfang testen: Welche Stimmlage hast du?

Sing vom tiefsten bis zum höchsten Ton und finde heraus, welche Töne du sicher hältst, wie viele Oktaven du schaffst und welche Stimmlage du hast.

Der Ton wird auf deinem Gerät verarbeitet und an keinen Server gesendet.
Mikrofon aus
Sing „ah“, ohne zu schreien
Von tief nach hoch, Ton für Ton
Jeden Ton 1 Sekunde halten
♪
Mikrofon einschalten oder auf Test starten tippen
 
—tiefster Ton
—höchster Ton
—Umfang
dein Umfang aktueller Ton

Stimmumfang testen in etwa einer Minute: Der Test hört dir über das Mikrofon zu und notiert den tiefsten und den höchsten Ton, den du wirklich halten kannst, nicht die, die dir bei einem Schrei entwischen. Am Ende siehst du deinen Umfang in Oktaven und Halbtönen, den Bereich farbig auf einer Klaviatur und welcher Stimmlage deine Stimme am nächsten kommt.

Alles läuft im Browser: Kein Ton wird gesendet oder aufgenommen, und das letzte Ergebnis bleibt nur auf deinem Gerät, damit du es beim nächsten Test vergleichen kannst.

So geht's

  1. Tippe auf Test starten und erlaube das Mikrofon. Such dir einen ruhigen Ort und bleib etwa eine Handbreit vom Gerät entfernt.
  2. Sing „ah“ auf einem bequemen Ton und geh Ton für Ton nach unten, bis zum tiefsten, der noch sauber klingt.
  3. Dann geh hinauf bis zum höchsten Ton, den du ohne Pressen hältst (Kopfstimme und Falsett zählen mit).
  4. Halte jeden Ton etwa 1 Sekunde: Er zählt, sobald er eine halbe Sekunde lang auf 30 Cent genau steht, und wird auf der Klaviatur grün.
  5. Tippe auf Test beenden, um Umfang, ungefähre Stimmlage und einen Text zum Teilen zu sehen.

Stimmlagen und typische Tonumfänge

Richtwerte aus Chor und klassischem Gesang, wissenschaftlich notiert (mittleres C = C4 = c') und in Klammern nach Helmholtz: Bass E2–E4 (E–e'), Bariton A2–A4 (A–a'), Tenor C3–C5 (c–c''), Alt F3–F5 (f–f''), Mezzosopran A3–A5 (a–a'') und Sopran C4–C6 (c'–c''').

Der Test vergleicht die Mitte deines Bereichs mit der Mitte jeder Stimmlage und zeigt die nächste (oder beide, wenn es fast gleich ist). Die Töne misst er auf wenige Cent genau; die Stimmlage bleibt eine Näherung, denn für die echte Einteilung zählen auch Klangfarbe und Registerwechsel. Im Chor gibt es meist nur Sopran, Alt, Tenor und Bass: Mezzosoprane singen oft zweiten Sopran oder ersten Alt, Baritone ersten Bass.

Stimmumfang, Tessitur und Stimmlage

Stimmumfang (Tonumfang) ist alles, was du erreichst, auch wenn die Ränder dünn klingen. Die Tessitur ist der Bereich, in dem du lange, ohne zu ermüden und mit gutem Klang singst, meist ein paar Töne innerhalb der Ränder. Die Stimmlage (Bass bis Sopran) ergibt sich vor allem aus der Tessitur. Für die Liedauswahl zählt die Tessitur.

Die passende Tonart für ein Lied finden

Schau dir den tiefsten und den höchsten Ton der Melodie an und prüf, ob beide in deine Tessitur passen. Liegt der Refrain über deiner bequemen Höhe, transponier das Lied nach unten; ist die Strophe zu tief, nach oben. Jeder Halbton Transposition verschiebt die ganze Melodie um eine Taste.

Um einen Ton auszuprobieren, spiel ihn im Tongenerator und sing mit dem Stimmgerät für Gesang dazu. Singt ein Mann das Lied einer Sängerin (oder umgekehrt), liegt er schon eine Oktave tiefer (oder höher) und muss oft trotzdem noch 3 bis 5 Halbtöne anpassen.

Tipps

  • Sing dich vorher ein: ein paar Minuten Lippenflattern oder Sirenen bringen an jedem Rand zwei, drei Töne mehr.
  • Nicht pressen. Ein gequetschter oder heiserer Ton zählt vielleicht, aber du wirst ihn in keinem Lied benutzen.
  • Schalte Musik und Fernseher aus. Am Handy sing Richtung Unterkante, dort sitzt meist das Mikrofon.
  • Wiederhole den Test an einem anderen Tag: Müdigkeit, Erkältung und Tageszeit verändern den Umfang, und das gespeicherte Ergebnis zeigt deinen Fortschritt.

Häufige Fragen

Wie finde ich meinen Stimmumfang heraus?

Sing von tief nach hoch und halte jeden Ton eine Sekunde, so wie in diesem Test. Der tiefste und der höchste Ton, die du mit sauberem Klang hältst, sind die Grenzen deines Stimmumfangs.

Welche Stimmlage habe ich?

Der Test gibt dir einen ersten Hinweis über den Bereich, den du erreichst: Bass, Bariton, Tenor, Alt, Mezzosopran oder Sopran. Die Einteilung hängt aber auch von Klangfarbe und Registerwechseln ab, deshalb lohnt sich die Bestätigung durch Gesangslehrer oder Chorleitung.

Was ist ein normaler Stimmumfang?

Ohne Training liegen die meisten Menschen zwischen anderthalb und zwei Oktaven. Ausgebildete Sängerinnen und Sänger kommen auf zweieinhalb bis drei; mehr ist selten und schließt fast immer Falsett ein.

Bin ich Tenor oder Bariton?

Achte auf die Höhe: Tenöre singen Töne um g' (G4) noch kräftig in der Vollstimme, Baritone kommen dort meist an ihre Grenze und klingen zwischen A (A2) und d' (D4) am vollsten. Entscheidend ist, wo deine Stimme ins andere Register wechselt, nicht der höchste Ton, den du irgendwie erreichst.

Sopran oder Alt – welche Stimme passt im Chor zu mir?

Wenn du um c'' (C5) und darüber noch leicht und klar singst, passt meist Sopran. Klingt deine Stimme zwischen a (A3) und c'' am schönsten und wird darüber dünn, eher Alt. Im Zweifel hilft die Chorleitung beim Einsingen.

Kann man seinen Stimmumfang erweitern?

Bis zu einem gewissen Grad. Einsingen, Sirenen und Übungen für den Registerwechsel bringen meist ein paar Töne, vor allem in der Höhe. Die Tiefe hängt mehr von der Anatomie ab und wächst kaum.

Zählt die Kopfstimme zum Stimmumfang?

Ja, Kopfstimme und Falsett gehören zum Gesamtumfang, und dieser Test zählt sie mit. Für Stimmlage und Liedauswahl zählt aber vor allem der Bereich, den du mit tragfähigem Klang singst.

Wie viele Oktaven Stimmumfang sind gut?

Für die meisten Lieder aus Pop und Chor reichen anderthalb Oktaven, die du bequem singst. Zwei Oktaven sind für Hobbysänger ein guter Wert, ab drei wird es selten. Wichtiger als die Zahl ist, wie sauber du die Mitte triffst.

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