Tongenerator online: Diese Seite spielt jede Frequenz von 1 Hz bis 20 kHz, auch mit Nachkommastellen, als Sinus-, Rechteck-, Dreieck- oder Sägezahnwelle. Gib den Wert ein, zieh den Regler oder wähl eine Note: Die Seite zeigt die nächstgelegene Note und wie viele Cent bis dorthin fehlen.
Der Ton entsteht direkt im Browser (Web Audio API), ohne Download, ohne Anmeldung und ohne dass etwas an einen Server geht. Nebenbei ist er eine Stimmgabel online: Mit der Note A4 (a') spielt er den Kammerton mit 440 Hz, auf Wunsch mit 442 oder 443 Hz wie im Orchester.
So geht's
- Gib die Frequenz ein, zieh den Regler oder tippe auf eine Schnellwahl (60 Hz, 440 Hz, 1 kHz …).
- Tippe bei niedriger Lautstärke auf Abspielen und dreh langsam auf, besonders mit Kopfhörern.
- Mit −1, −0,1, +0,1 und +1 stellst du fein ein, mit ÷2 und ×2 wechselst du die Oktave.
- Für eine Note wähl Note und Oktave; der Kammerton (440, 442, 443, 432 Hz …) rechnet alle Noten neu.
- Für Boxen und Kopfhörer wähl den Kanal oder nutze den Sweep.
Wofür ein Tongenerator gut ist
Stimmgabel online: Spiel das a' mit 440 Hz (im Orchester oft 442 oder 443 Hz) als Sinuston und stimm Geige, Chor oder Gitarre danach. Nach Gehör stimmen: Spiel den Ton der Saite (E2 mit 82,41 Hz für die tiefe E-Saite der Gitarre) und dreh, bis die Schwebung verschwindet, das „Wah-wah“ zwischen beiden Tönen. Lautsprecher testen: Ein Sweep von 20 bis 200 Hz zeigt, wo der Bass wegbricht und wo etwas mitschwingt; mit linkem und rechtem Kanal prüfst du die Seiten.
Hörtest zu Hause: Lass bei niedriger Lautstärke einen Sweep von 8 kHz bis 20 kHz laufen und tippe auf Stopp, sobald du nichts mehr hörst. Das ist Neugier, keine Untersuchung: Das Ergebnis hängt von Kopfhörer und Ruhe im Raum ab und ersetzt keinen Hörtest beim HNO-Arzt oder Hörakustiker.
Sinus, Rechteck, Dreieck und Sägezahn
Der Sinus ist der reine Ton, am besten zum Stimmen, für Hörtests und Lautsprecher. Das Dreieck klingt ähnlich, etwas offener. Das Rechteck hat nur ungeradzahlige Obertöne und klingt hohl wie eine alte Spielkonsole; der Sägezahn hat alle und klingt rau wie ein Synthesizer. Weil diese beiden lauter wirken, spielt der Generator sie leiser. Über etwa 7 kHz klingen alle vier gleich: Die Obertöne liegen dann jenseits des Hörbaren.
Welche Frequenzen der Mensch hört
Man sagt 20 Hz bis 20 kHz, aber das gilt für junge Menschen. Die obere Grenze sinkt mit dem Alter: Jugendliche hören oft bis 17 oder 18 kHz, Erwachsene zwischen 30 und 40 meist bis 14 oder 16 kHz und Menschen über 50 etwa bis 12 kHz. Das schwankt stark von Mensch zu Mensch, und viele Kopfhörer und Handys geben die Extreme gar nicht wieder.
Tipps
- Zum Prüfen der Kopfhörer 1 kHz leise spielen und zwischen Links und Rechts wechseln: Der Ton muss von der richtigen Seite kommen, auf beiden Seiten gleich laut.
- Dreh nicht lauter, um einen hohen Ton zu „suchen“, den du nicht hörst: Hohe Töne ermüden das Gehör, auch wenn sie dir leise vorkommen.
- Handys geben unter 150 bis 200 Hz kaum etwas wieder; für echten Bass nimm Lautsprecher oder Subwoofer.
- Wiederhol beim Hörtest den Sweep abwärts (Von und Bis tauschen) und vergleich.
- Kein Ton? Prüf Medienlautstärke, Bluetooth und am iPhone den Lautlos-Schalter und teste mit 440 Hz; was wirklich herauskommt, misst das Online-Stimmgerät auf einem zweiten Gerät.
Häufige Fragen
Wie erzeuge ich einen Ton mit einer bestimmten Frequenz?
Gib die Zahl in Hz ins Feld ein (mit Komma für Nachkommastellen) und tippe auf Abspielen. Feinstellen geht mit ±1 und ±0,1 Hz, Oktavsprünge mit ÷2 und ×2.
Welche Frequenzen kann der Mensch hören?
Etwa 20 Hz bis 20 kHz, die obere Grenze sinkt aber mit dem Alter: Mit 50 hören viele nur noch bis etwa 12 kHz. Unter 20 Hz spürt man Schwingungen eher, als dass man sie hört.
Was ist der Unterschied zwischen Sinus-, Rechteck-, Dreieck- und Sägezahnwelle?
Der Obertongehalt. Der Sinus ist ein reiner Ton ohne Obertöne, das Dreieck hat wenige, das Rechteck nur ungeradzahlige und der Sägezahn alle. Deshalb klingt der Sinus weich und der Sägezahn scharf; für Messungen und Hörtests nimm den Sinus.
Kann ich damit meine Lautsprecher oder meinen Subwoofer testen?
Ja. Leise anfangen, 60 Hz spielen und langsam aufdrehen. Dann einen Sweep von 20 bis 200 Hz in etwa 30 Sekunden: Wo der Ton verschwindet, liegt die Grenze der Box, und wo etwas scheppert oder brummt, schwingt etwas mit (Schraube, Gehäuse, lose Abdeckung).
Welche Frequenz hat der Kammerton a?
Der Kammerton a' (A4) hat 440 Hz, international genormt (ISO 16). Viele Orchester in Deutschland, Österreich und der Schweiz stimmen auf 442 oder 443 Hz. Stell den Kammerton ein und wähl A4, dann hast du eine Stimmgabel online. 432 Hz liegt etwa 32 Cent tiefer; eine heilende Wirkung ist wissenschaftlich nicht belegt.
Kann ich meine Tinnitus-Frequenz herausfinden?
Grob ja: Viele Betroffene vergleichen ihr Ohrgeräusch mit einem leisen Sinuston und suchen die Frequenz, die am ähnlichsten klingt. Das ist weder Diagnose noch Behandlung; ein Tinnitus gehört zur Abklärung zum HNO-Arzt. Bleib dabei immer leise.
Kann ein lauter Testton Gehör oder Boxen schaden?
Ja. Ein Dauerton bündelt die ganze Energie auf eine Frequenz: Lauter Bass überlastet die Membran, laute Höhen, vor allem als Rechteck, erhitzen den Hochtöner. Hohe Töne über Kopfhörer können dem Gehör schaden, bevor sie laut wirken. Langsam aufdrehen und beim ersten Knacken oder Verzerren leiser machen.