Töne treffen: hören und nachsingen

Hör den Ton, sing ihn nach und halte ihn: Punkte gibt es für die Genauigkeit in Cent und für das Tempo. Zehn Runden pro Spiel, drei Level und ein Tonbereich, der zu deiner Stimme passt.

Der Ton wird auf deinem Gerät verarbeitet und an keinen Server gesendet.
Mikrofon aus
0/10Runde
0Punkte
—Zeit
—Rekord
Mikrofon einschalten, dann Start
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Töne treffen kann man üben wie alles andere: einen Ton hören, ihn nachsingen und sofort erfahren, wie nah du dran warst. Genau das macht dieses Sing-Spiel. Der Browser spielt einen Ton aus deinem Stimmumfang, du singst ihn nach, und sobald du ihn innerhalb der Toleranz hältst, ist die Runde gewonnen. Punkte gibt es für die Genauigkeit in Cent und dafür, wie schnell du den Ton findest. Wer dabei an SingStar denkt, liegt nicht falsch, nur zählt hier jeder einzelne Ton.

Alles läuft auf deinem Gerät: Das Mikrofon wird im Browser ausgewertet, und kein Audio geht an einen Server. Mach vorher den Stimmumfang-Test, dann nutzt das Spiel automatisch deinen Tonbereich; alternativ wählst du tief, mittel oder hoch.

So geht's

  1. Tippe auf Mikrofon einschalten und erlaube den Zugriff. Nimm Kopfhörer, damit das Mikrofon den gespielten Ton nicht mithört.
  2. Wähl das Level. Bei leicht liegen die Töne nah beieinander und eine andere Oktave zählt auch; bei schwer ist der Tonname verdeckt und die Toleranz sinkt auf 20 Cent.
  3. Tippe auf Start. Das Spiel spielt den Ton gut eine Sekunde lang und zeigt dann „jetzt singen“.
  4. Sing den Ton auf „a“ und halte ihn. Die Nadel zeigt, ob du zu hoch oder zu tief liegst; bleibt sie eine halbe Sekunde grün, ist die Runde vorbei und die Punkte erscheinen.
  5. Willst du den Ton noch einmal hören? Tippe auf Nochmal hören. Findest du ihn nicht? Überspringen geht ohne Punkte zur nächsten Runde.
  6. Nach zehn Runden siehst du deinen Punktestand, die durchschnittliche Abweichung in Cent und die Liste der Töne. Dein Rekord pro Level bleibt auf dem Gerät gespeichert.

So funktioniert die Punktwertung

Jede Runde bringt bis zu 120 Punkte: bis zu 100 für die Genauigkeit (volle 100 bis 5 Cent Abweichung, danach weniger bis null an der Toleranzgrenze des Levels) und bis zu 20 für das Tempo (wer in unter einer Sekunde trifft, bekommt alles, ab sechs Sekunden gibt es keinen Bonus). Ein perfektes Spiel bringt 1200 Punkte. Gewertet wird der Durchschnitt der Cent, solange du den Ton hältst: Ein schiefer Einsatz, den du schnell korrigierst, kostet also wenig.

Warum du so die Töne besser triffst

Wer die Töne nicht trifft, hat meist kein Problem mit dem Hals, sondern mit dem Ohr: Man merkt nicht, dass man einen halben Ton zu tief liegt, bis es jemand sagt. Die sofortige Rückmeldung auf dem Bildschirm schließt diese Lücke. Mit ein paar Minuten am Tag korrigierst du den Ton bald selbst, noch bevor du hinschaust. Fang bei leicht an, wechsle zu mittel, sobald du über 900 Punkte schaffst, und geh auf schwer, wenn du Töne triffst, ohne ihren Namen zu sehen.

Tipps

  • Sing auf „a“ oder „u“ mit offenem Mund: Geschlossene Vokale und gehauchte Töne bringen die Erkennung durcheinander.
  • Liegt der gespielte Ton außerhalb deiner Reichweite, wechsle den Tonbereich; nimm den Haken bei „andere Oktave zulassen“ nur heraus, wenn du genau die Oktave üben willst.
  • Nicht pressen: Ein mittellauter, fester Ton wird besser erkannt als ein Schrei.
  • Spiel mit Kopfhörern. Ohne sie hört das Mikrofon den Referenzton und kann einen Treffer werten, bevor du singst.
  • Wiederhol das schwere Level mit automatischem Tonbereich, nachdem du den Stimmumfang-Test neu gemacht hast: Dein Umfang wächst mit dem Training.

Häufige Fragen

Wie lerne ich, Töne zu treffen?

Mit kurzem, regelmäßigem Training nach dem Muster hören, nachsingen, prüfen. Genau das macht dieses Spiel: Fünf bis zehn Minuten am Tag bringen mehr als eine lange Sitzung pro Woche. Absolutes Gehör brauchst du nicht, geübt wird der Vergleich mit einem gehörten Ton.

Warum treffe ich beim Singen die Töne nicht?

Meist, weil du dich selbst nicht genau hörst und keine direkte Rückmeldung bekommst. Dazu kommen Töne außerhalb deines Stimmumfangs, zu wenig Luft am Phrasenende oder Druck im Hals bei hohen Tönen. Das Spiel zeigt dir in jeder Runde, ob du zu hoch oder zu tief liegst.

Kann man Töne treffen lernen, wenn man unmusikalisch ist?

Ja, dafür ist das Spiel gemacht. Fang auf leicht an, mit 50 Cent Toleranz und nah beieinanderliegenden Tönen. Die meisten, die sich für unmusikalisch halten, hatten nur nie eine sofortige Rückmeldung über die eigene Stimme.

Muss ich die Notennamen kennen?

Nein. Bei leicht und mittel steht der Name nur zur Orientierung da, deutsch mit H oder international mit B; entscheidend ist hören und nachsingen. Bei schwer ist er absichtlich verdeckt, damit nur das Ohr trainiert wird.

Welche Töne passen zu meiner Stimmlage?

Mit „automatisch“ nimmt das Spiel das Ergebnis deines letzten Stimmumfang-Tests, das auf dem Gerät gespeichert ist, und lost die Töne daraus aus. Ohne Test gilt der mittlere Bereich von C3 bis G4 (nach Helmholtz c bis g'). Du kannst auch tief oder hoch wählen.

Hilft das Spiel bei der Vorbereitung aufs Vorsingen?

Ja, als tägliches Aufwärmen: Es schult, einen vorgegebenen Ton schnell und sauber zu treffen, wie beim Einsatz nach dem Anspielton im Chor. Für Lieder und lange Töne nimm zusätzlich das Stimmgerät für Gesang, das deine Tonhöhe frei anzeigt, ohne Punkte und Zufallstöne.

Wird mein Mikrofon aufgenommen?

Nein. Die Erkennung läuft im Browser auf deinem Handy oder Computer. Nichts wird gesendet oder aufgezeichnet; nur Rekord und Einstellungen bleiben auf dem Gerät.

Warum war die Runde vorbei, bevor ich gesungen habe?

Wahrscheinlich hat das Mikrofon den Ton aus dem Lautsprecher aufgefangen. Nimm Kopfhörer; außerdem hört das Spiel erst zu, wenn der Ton verklungen ist.

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