Fagott Stimmgerät online
Das Fagott ist ein Doppelrohrblattinstrument und transponiert nicht. Notierte und klingende Tonhöhe stimmen überein, im Bassschlüssel wie im Tenorschlüssel. Diese Seite startet ohne Transposition: Notiertes C4 erscheint als C4 mit 261,63 Hz, wenn A4 = 440 Hz eingestellt ist.
Notierte Töne und klingende Tonhöhe
Das Fagott transponiert nicht: Notiertes C4 klingt als C4 mit 261,63 Hz bei A4 = 440 Hz. Tonanzeige und Frequenz beschreiben die klingende Tonhöhe. Die Tabelle verwendet internationale Tonbuchstaben und wissenschaftliche Oktavzahlen: C4 ist das mittlere C, A4 der Kammerton mit 440 Hz. B♭ entspricht dem deutschen B. Die Frequenzen gelten für gleichstufige Stimmung und verändern sich mit dem Kammerton.
| Notierter Ton | Klingender Ton | Frequenz (Hz) |
|---|---|---|
| C4 | C4 | 261,63 |
| D4 | D4 | 293,66 |
| A4 | A4 | 440,00 |
So geht's
- Bereiten Sie das Rohr nach Ihrer üblichen Routine vor und spielen Sie das Fagott einige Minuten warm.
- Aktivieren Sie das Mikrofon, lassen Sie C ohne Transposition gewählt und stellen Sie den Kammerton des Ensembles ein.
- Halten Sie einen bequemen Ton ohne Vibrato und lesen Sie erst nach dem Einschwingen ab.
- Vergleichen Sie mehrere Register; besprechen Sie anhaltende Abweichungen mit Ihrer Lehrkraft, bevor Sie Rohr oder S-Bogen wechseln.
Help and explanations
Vergleichen Sie lange Töne nach dem Einspielen. Rohr, S-Bogen, Luftführung und Ansatz beeinflussen die Intonation. Die Anzeige in Cent hilft beim Erkennen einer Tendenz, kann aber allein weder das zu ändernde Bauteil noch eine geeignete Rohrbearbeitung bestimmen.
Rohr und S-Bogen beim Stimmen
Messen Sie mit dem Rohr und S-Bogen, die Sie auch in der Probe verwenden. Rohrwiderstand und Eigenschaften des S-Bogens beeinflussen die Ansprache. Unterschiedliche S-Bogen-Längen können die Gesamtintonation verändern; ein Wechsel wegen eines einzelnen Tons kann andere Töne beeinflussen. Folgen Sie bei Änderungen den Hinweisen Ihrer Lehrkraft oder des Herstellers. Ziehen Sie das Rohr nicht beliebig heraus, um eine einzelne Messung auszugleichen.
Mehrere Register vergleichen
Beginnen Sie mit leicht ansprechenden Tönen und vergleichen Sie danach tiefe und hohe Lagen bei ähnlicher Lautstärke. Ein unsicherer Tonbeginn oder starker Oberton kann die Anzeige kurz verschieben. Warten Sie auf einen stabilen Ton und prüfen Sie die angezeigte Oktave, bevor Sie eine Veränderung der Stimmung annehmen.
Tipps
- Stimmen Sie nach dem Einspielen bei der Temperatur des Auftrittsorts.
- Messen Sie, während benachbarte Instrumente schweigen.
- Notieren Sie Tendenzen je Ton und Rohr, statt jede Abweichung durch mehr Lippendruck auszugleichen.
Häufige Fragen
Ist das Fagott ein transponierendes Instrument?
Nein. Beim normalen Fagott wird die klingende Tonhöhe notiert; wählen Sie C ohne Transposition. Das Kontrafagott hat eine andere Oktavbeziehung und benötigt eine eigene Einstellung.
Welchen Kammerton soll ich einstellen?
Den mit dem Ensemble vereinbarten Wert, etwa A4 = 440 oder 442 Hz. In einer anderen Oktave hat derselbe Tonname eine andere Frequenz; prüfen Sie auch die Oktavzahl.
Kann ich durch einen anderen S-Bogen stimmen?
Ein anderer S-Bogen kann Ansprache und Intonation verändern. Eine einzelne Messung reicht zur Auswahl nicht aus; vergleichen Sie mehrere Töne mit fachkundiger Begleitung.
Warum erscheint ein tiefer Ton in einer anderen Oktave?
Am Mikrofon kann ein Oberton stärker sein als der Grundton. Spielen Sie gleichmäßig, reduzieren Sie Umgebungsgeräusche und prüfen Sie weitere bequeme Töne vor einer Änderung.