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Drone Ton online (Bordun Ton)

Wähle einen Ton und lass ihn klingen: Der Bordun hält die Referenz, während du die Geige stimmst, eine Tonleiter singst oder improvisierst. Quinte und tiefe Oktave zuschalten, Klang wechseln, in Halbtönen transponieren.

   
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Übliche Stimmtöne

Tippe auf Abspielen: Der Bordun blendet in einer halben Sekunde auf dem groß angezeigten Ton ein, darunter steht die Frequenz in Hz. Noch einmal tippen (oder Esc drücken) stoppt ihn.

Einstellungen
Klang

Tastatur: Leertaste startet und stoppt, Pfeiltasten ändern den Ton um einen Halbton, Esc stoppt sofort.

Link für deine Schüler

Wähle Ton, Quinte, Oktave und Klang und erstelle den Link: Deine Schüler öffnen den Drone Ton auf dem Handy fertig eingestellt und tippen nur noch auf Abspielen.

Anleitung
Hilfe und Erklärungen
Auf einen Blick

Drone Ton online (Bordun Ton)

Ein Bordun ist ein Ton, der nicht aufhört: Er klingt weiter, während du darüber spielst oder singst, und dient deinem Ohr als Messlatte. Genau das macht die Tanpura in der indischen Musik, das tun die Bordunpfeifen des Dudelsacks und die leere Saite der Geige, wenn man in Quinten stimmt. Diese Seite erzeugt diesen Klang im Browser: Du wählst den Ton (C1 bis C6) und die Oktave, drückst auf Abspielen, und die Referenz bleibt stehen, ohne Naht, so lange du sie brauchst. Nichts wird aufgenommen oder hochgeladen; der Klang entsteht auf deinem Gerät.

So geht's

  1. Tippe auf Abspielen: Der Bordun blendet in einer halben Sekunde auf dem groß angezeigten Ton ein, darunter steht die Frequenz in Hz. Noch einmal tippen (oder Esc drücken) stoppt ihn.
  2. Wähle den Ton über die Chips mit den üblichen Stimmtönen (A, D, G, C, E, B, F), über die Auswahl für Ton und Oktave oder mit den Tasten −1 und +1, die um einen Halbton transponieren. Am Computer machen die Pfeiltasten dasselbe, die Leertaste startet und stoppt.
  3. Hake Quinte dazu an, um den Ton mit seiner reinen Quinte (Verhältnis 3:2) zu hören, und Oktave darunter dazu für einen tragenden Bass. Beides zusammen erinnert an den Bordun eines Dudelsacks oder einer Tanpura.
  4. Wechsle den Klang je nach Zweck: Sinus zum Stimmen ohne Störung, Dreieck für einen präsenteren Ton, Tanpura für indische oder irische Musik und Orgel zum Darübersingen.
  5. Stell die Lautstärke und den Kammerton ein (440, 442 oder 432 Hz und weitere) und lass ihn laufen: Die Uhr zeigt, wie lange der Ton schon klingt, und der Bildschirm bleibt an, solange er spielt, wenn der Browser das erlaubt.
Hilfe und Erklärungen

Zum Grundton kannst du die reine Quinte dazunehmen (wie zwei Geigensaiten, die zusammen gestrichen werden) und die Oktave darunter. So wird der Drone Ton voller und eignet sich zum Üben von Intervallen. Die Klangfarben reichen vom reinen Sinus, der nichts überdeckt, über einen Tanpura-Klang (eine obertonreiche Welle, gefiltert, damit sie an das indische Instrument erinnert) bis zur Orgel mit etwas 2. und 3. Teilton.

Wozu ein Bordun Ton beim Üben dient

Nach Gehör stimmen heißt vergleichen: Das Ohr hört leicht, wenn zwei Töne schweben oder zu einem reinen Intervall einrasten, tut sich aber schwer, einen einzelnen Ton allein zu beurteilen. Deshalb nutzen Geiger, Bratscher und Cellisten den Drone Ton so gern (jede Saite und jede Lage gegen den Bordun gespielt zeigt sofort, ob du zu hoch oder zu tief bist), ebenso Sängerinnen und Sänger, die Tonleitern und Sprünge ohne Klavier üben, und alle, die an Intervallen arbeiten: Mit dem Bordun auf C ein E, F oder G singen und spüren, wie das Intervall einrastet, ist direktes Training in reiner Intonation.

In der indischen Kunstmusik spielt die Tanpura die ganze Zeit Sa (den Grundton) und die Quinte, und über diesem Klangteppich lernt man einen Raga zu singen. In der irischen und schottischen Musik erzeugen die Bordunpfeifen des Dudelsacks und die Modi über einem festen Ton denselben Effekt. In beiden Fällen ersetzt diese Seite das Borduninstrument beim täglichen Üben: Grundton wählen, Quinte einschalten und loslegen.

Wie der Klang erzeugt wird

Grundton, Quinte und Oktave sind getrennte Oszillatoren, die in eine Gesamtlautstärke laufen. Diese steigt beim Einschalten in 0,5 s an und fällt beim Ausschalten in 0,5 s ab, damit nichts knackt. Die Quinte ist rein, also das 1,5-Fache der Frequenz des Tons (nicht die temperierte Quinte des Klaviers, die 2 Cent tiefer liegt), denn nach der reinen Quinte stimmen Streicher und Stimmen. Der Tanpura-Klang ist eine Sägezahnwelle durch einen Tiefpassfilter, der dem Ton folgt; die Orgel mischt dem Grundton den 2. und 3. Teilton leiser bei. Wechselst du den Ton bei laufendem Klang, gleitet die Frequenz in wenigen Millisekunden hinüber, ohne Lücke.

Die angezeigte Frequenz richtet sich nach dem gewählten Kammerton: Mit A4 = 440 Hz ist A3 gleich 220 Hz und D4 gleich 293,66 Hz; bei 442 oder 432 Hz verschiebt sich alles mit. Die Seite merkt sich deinen letzten Ton, den Klang, die Lautstärke und die zugeschalteten Ebenen für das nächste Mal.

Bordun, Tanpura oder Shruti-Box: was passt wann

Wenn du nur eine saubere Referenz zum Stimmen willst, nimm den Sinus: Er hat keine Obertöne, die das Ohr verwirren. Für Raga-Übungen oder die Bansuri kommt der Tanpura-Klang mit eingeschalteter Quinte einer Shruti-Box am nächsten; für ein tieferes Sa hake zusätzlich die Oktave darunter an. Zum Darübersingen trägt die Orgel die Stimme besser. In jedem Fall helfen Kopfhörer oder eine kleine Box: Der Handylautsprecher schneidet Bässe unter etwa 150 Hz ab, deshalb klingen Töne um C2 oder D2 darauf schwach.

Tipps

  • Geige und Bratsche: Lass den Bordun auf A stehen und stimm die Saiten in Quinten, immer zwei zusammen; spiel danach Tonleitern in der ersten Lage und hör jeden Ton gegen den Drone Ton.
  • Zum Singen: Beginn mit dem Grundton in einer bequemen Oktave, sing die Tonleiter hinauf und halte jede Stufe, bis das Intervall nicht mehr schwebt.
  • Für Kirchentonarten (Dorisch, Mixolydisch) lass nur Grundton und Quinte klingen: Der Bordun hat keine Terz, die Farbe des Modus liegt also bei dir.
  • Bei langen Übeeinheiten bleib leise: Der Bordun gehört hinter dein Instrument, nicht davor.

Häufige Fragen

Was ist ein Drone Ton?

Ein durchgehender Ton ohne Rhythmus und Melodie, der als Referenz zum Stimmen und Üben dient. Auf Deutsch sagt man Bordun, Bordunton oder Liegeton; in der Harmonielehre heißt ein gehaltener Basston Orgelpunkt. Das englische Wort drone kommt vom Brummen von Instrumenten wie Dudelsack und Tanpura.

Welchen Ton nehme ich zum Stimmen?

Den Ton, den dein Instrument als Referenz nutzt: A für Geige, Bratsche, Cello und Orchester; E oder A für Gitarre; D oder G für Flöte und Dudelsack. Zum Singen nimm den Grundton des Stücks.

Warum klingt die Quinte anders als auf dem Klavier?

Der Bordun nutzt die reine Quinte (Verhältnis 3:2, 702 Cent), die Streicher, Bläser und Stimmen beim Stimmen nach Gehör anpeilen. Auf dem Klavier ist sie temperiert, 2 Cent tiefer, damit alle Tonarten auf die Tastatur passen.

Spielt der Ton bei gesperrtem Bildschirm weiter?

Das hängt vom Browser ab: Chrome auf Android spielt meist weiter, Safari auf dem iPhone kann pausieren. Bei offener Seite bittet der Bordun darum, dass der Bildschirm nicht ausgeht, und mit Kopfhörern hält der Akku eine ganze Übeeinheit durch.

Geht das auch mit 432 Hz oder 442 Hz?

Ja. Der Kammerton reicht von 415 bis 466 Hz; der gewählte Ton und seine Frequenz in Hz werden sofort neu berechnet, auch während er klingt.

Taugt das als Tanpura online?

Als synthetischer Bordun auf Sa und Pa schon: Grundton wählen, Quinte einschalten und den Tanpura-Klang nehmen. Es ist keine Aufnahme einer Tanpura; das Jawari (das typische Schnarren der Saiten) wird nicht nachgebildet.

Muss ich etwas installieren, gibt es ein Zeitlimit?

Nein. Die Seite ist kostenlos, läuft im Browser von Handy oder Computer, ohne Anmeldung und ohne Limit: Die Uhr zählt nur, wie lange der Ton schon klingt.